Verkehrsrecht

 

 

Vom kleinen Kratzer am Auto bis zum Führerscheinentzug.

Überlassen Sie die Unfallschadenregulierung nicht der gegnerischen Versicherung oder kennen Sie Ihre Ansprüche?

Wehren Sie sich erfolgreich gegen Bußgeldbescheide, Anschuldigungen der Staats-anwaltschaft oder Strafbefehle bzw. Anklagen von Gerichten. Nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern Kopf hoch und verteidigen.

 

  • Schadenregulierung bei Verkehrsunfällen
     
  • Bußgeldsachen (Geschwindigkeits-, Rotlichtverstösse mit/ohne Fahrverbot...)
     
  • Verkehrsstrafsachen (Trunkenheit, unerlaubtes Entfernen vom Unfallort, Nötigung, Beleidigung...)
     
  • Führerscheinsachen, Fahrerlaubnisentzug, Fahrverbot, Wiedererteilung der Fahrerlaubnis
     
  • Probleme mit Drogen und Alkohol im Straßenverkehr
     
  • Tipps zum Punkteabbau im Fahrerlaubnisregister und
    zur Vorbereitung auf das MPU (Medizinisch-Psychologische Untersuchung)


In Straf- und Bußgeldsachen sollten Sie nicht abwarten bis Sie die Anklage, den Bußgeldbescheid oder die Ladung des Gerichts zur Hauptverhandlung vorliegen haben.
Durch  frühzeitiges Tätigwerden  kann in vielen Fällen eine Verfahrenseinstellung bzw. der Erlass eines günstigeren Bußgeldbescheids oder Strafbefehls erreicht und so ein gerichtliches Verfahren vermieden werden.

 

Ich vertrete Ihre Interessen bundesweit bei allen Bußgeldstellen, Staatsanwaltschaften sowie Amts-, Land- und Oberlandesgerichten.
 

Ich freue mich über Ihre Anfrage.

Zur einfachen und schnellen Kontaktaufnahme senden Sie bitte eine

E-Mail an info@rechtsanwalt-schadt.com und schildern Sie Ihr Anliegen.

 

 

Online-Auskunft über Punktestand in Flensburg

Jetzt kann jeder Autofahrer kostenlos seinen eigenen Punktestand im Fahreignungs-register in Flensburg abrufen. Hierfür benötigen Sie neben einem internetfähigen Computer einen Personalausweis im Scheckkartenformat mit aktivierter Online-Ausweisfunktion und ein entsprechendes Kartenlesegerät sowie die kostenfreie AusweisApp2-Software. Eine Anleitung finden Sie hier.

Verfügen Sie nicht über diese Voraussetzungen, können Sie die Auskunft aus dem Fahreignungsregister auch per Post beantragen.

 

Reform des Punktesystems

Verkehrsverstöße werden jetzt je nach Schwere mit 1 bis 3 Punkten im Fahreignungs-register (früher Verkehrszentralregister)  in Flensburg geahndet, statt wie bisher mit 1 bis 7 Punkten. Der Führerschein ist dafür nach 8 Punkten weg. Ein Punkteeintrag erfolgt ab 60 Euro.
Verstöße gegen die Verkehrssicherheit werden strenger geahndet, während es für Verstöße, die keinen Einfluss auf die Verkehrssicherheit haben, keine Punkte mehr gibt.
Punkte für einzelne Delikte verjähren künftig für sich und zwar unabhängig von neuen Eintragungen, die sog. Tilgungshemmung entfällt.
Die Verjährungsfrist beträgt 2,5 Jahre bei 1 Punkt, 5 Jahre bei 2 Punkten oder 10 Jahren bei 3 Punkten.
Die Möglichkeit zum freiwilligen Punkteabbau bleibt bestehen. Bis höchstens 5 Punkten können einmal innerhalb von 5 Jahren durch die Teilnahme an einem Fahreignungs-seminar 1 Punkt abgebaut werden.

 

Alkohol und Radfahren

Bei einem Radfahrer liegt die absolute Fahruntüchtigkeit bei 1,6 Promille, weshalb er sich auch ohne Unfall wegen Trunkenheit im Straßenverkehr strafbar macht. Wenn die Polizei Ausfallerscheinungen feststellt (z.B. Fahren in Schlangenlinien) oder der Radfahrer einen Unfall verursacht, reichen bereits 0,3 Promille, um sich strafbar zu machen.
Die Fahrerlaubnisbehörde kann eine sog. Medizinisch-Psychologische-Untersuchung (MPU) anordnen und die Fahrerlaubnis entziehen, wenn dabei die charakterliche Nichteignung zum Führen von Kraftfahrzeugen festgestellt wurde.

 

Der Grünpfeil / grüne Pfeil beim Rechtsabbiegen

Sie stehen bei roter Ampel und Grünpfeil auf der Rechtsabbiegerspur und ihr Vordermann bleibt trotz des grünen Pfeils stehen und fährt nicht los.

Soll bzw. darf ich hupen oder die Lichthupe einsetzen?
Nein, denn § 37 Absatz 2 Straßenverkehrsordnung (StVO) bestimmt:
Nach dem Anhalten ist das Abbiegen nach rechts auch bei Rot erlaubt, wenn rechts neben dem Lichtzeichen Rot ein Schild mit Grünpfeil angebracht ist. Der Fahrzeugführer darf nur aus dem rechten Fahrstreifen abbiegen und muss sich so verhalten, dass eine Behinderung oder Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer, insbesondere des Fußgänger- und Fahrzeugverkehrs der freigegebenen Verkehrsrichtung ausgeschlossen ist.
Der grüne Pfeil erlaubt nach vorherigem Anhalten und vorheriger Sichtkontrolle lediglich das Rechtsabbiegen, eine Pflicht besteht jedoch nicht.
Nach § 16 StVO dürfen Schall- und Leuchtzeichen nur gegeben werden, wer sich oder andere gefährdet sieht oder außerhalb geschlossener Ortschaften überholt. Der Einsatz der (Licht-)Hupe, um den Vordermann zum Rechtsabbiegen zu bewegen, ist daher unzulässig und kann als Ordnungswidrigkeit ein Bußgeld von 10 Euro zur Folge haben.

Deshalb kann man in solchen Fällen nur raten, Ruhe zu bewahren und sich zu gedulden.

"Ist man in kleinen Dingen nicht geduldig, bringt man die großen Vorhaben zum Scheitern." 

(Konfuzius)

Übrigens: Wer beim Rechtsabbiegen mit Grünpfeil vorher nicht angehalten hat, begeht eine Ordnungswidrigkeit und riskiert ein Bußgeld von 70 Euro sowie 1 Punkt im Fahreignungsregister in Flensburg.

 

Warnwestenpflicht

Seit 1. Juli 2014 muss in jedem in Deutschland zugelassenen Fahrzeug mindestens eine reflektierende Warnweste in rot, orange oder gelb nach europäischer Norm EN ISO 20471 vorhanden sein. Ein Verstoß kostet 15 Euro. Für Motorräder und Wohnmobile gilt diese Pflicht nicht.

 

 

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© RA Andreas Schadt

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